"Du bist zu empfindlich." - Wie oft habe ich das gehört? Zu empfindlich für Großraumbüros. Zu empfindlich für Slack-Notifications. Zu empfindlich für Kritik in Code Reviews.
Aber hier ist die Wahrheit: Ich bin nicht zu empfindlich. Ich bin hochsensibel (HSP - Highly Sensitive Person). Und das ist keine Schwäche - es ist eine andere Art der Informationsverarbeitung.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie ich als hochsensibler Entwickler im Arbeitsleben überlebe - und sogar gut performen kann.
Was ist Hochsensibilität? (HSP 101)
Hochsensibilität (HSP) bedeutet, dass mein Nervensystem Reize intensiver verarbeitet. Nicht "empfindlicher sein" im emotionalen Sinne, sondern mehr Details wahrnehmen.
Die 4 Säulen von HSP (nach Dr. Elaine Aron):
-
Depth of Processing (Tiefe der Verarbeitung)
- Ich denke über alles nach. Tief. Lange.
- Code Reviews? Ich sehe jeden Edge Case.
-
Overstimulation (Überstimulation)
- Großraumbüro = Reizüberflutung nach 2 Stunden
- Slack-Notifications = Cortisol-Spike
-
Emotional Reactivity & Empathy (Emotionale Reaktivität)
- Kritik trifft mich härter
- Erfolge anderer freuen mich echt
- Team-Konflikte? Spüre ich körperlich
-
Sensitivity to Subtleties (Sensibilität für Subtilitäten)
- Ich merke, wenn jemand im Meeting verstimmt ist
- UI-Details, die andere nicht sehen? Ich sehe sie alle
Wichtig: 15-20% der Bevölkerung sind hochsensibel. Das ist keine Störung, das ist ein Persönlichkeitsmerkmal.
Das Problem: Die Arbeitswelt ist für HSP-Menschen nicht gemacht
Typischer Entwickler-Arbeitsplatz:
❌ Großraumbüro (50 Menschen, konstanter Lärm)
❌ Ständige Unterbrechungen ("Hast du mal kurz...?")
❌ Neonlicht + Klimaanlage (sensorischer Albtraum)
❌ 5+ Meetings pro Tag (soziale Erschöpfung)
❌ Slack/Teams dauerhaft an (notification hell)
❌ Aggressiver Code Review Ton ("This is shit, refactor it")
Ergebnis: Reizüberflutung → Erschöpfung → Shutdown → "Bin ich einfach nicht belastbar?"
Spoiler: Doch, bin ich. Aber ich brauche andere Bedingungen.
Meine größten Herausforderungen als HSP-Entwickler
1. Reizüberflutung im Büro
Das Problem:
Nach 2 Stunden im Großraumbüro bin ich mental erschöpft. Nicht vom Coden - vom Filtern.
Mein Gehirn nimmt alles wahr:
- Gespräche am Nebentisch (kann nicht ausblenden)
- Tastaturgeräusche (jedes Klicken)
- Summen der Klimaanlage (konstanter Hintergrund-Stressor)
- Visuelle Bewegungen (jemand läuft vorbei → Ablenkung)
// Mein Gehirn im Großraumbüro (vereinfacht)
const sensoryInput = [
'Kollege telefoniert',
'Kaffeemaschine läuft',
'Tür geht auf',
'Slack notification',
'Jemand lacht',
'Code kompiliert',
'Klimaanlage summt'
];
sensoryInput.forEach(stimulus => {
// Neurotypisch: Filtern, ignorieren
// HSP: ALLES wird verarbeitet
console.log(`⚠️ Processing: ${stimulus}`);
energyLevel -= 5; // Jeder Reiz kostet Energie
});
if (energyLevel < 20) {
console.log('🔴 OVERLOAD - Need to shut down');
}
Meine Lösung:
a) Remote Work (wo möglich)
Homeoffice ist für HSP wie Sauerstoff für Fische. Endlich kann ich:
- Reize kontrollieren
- Pausen machen, ohne beobachtet zu werden
- Umgebung optimieren
b) Ruhezonen nutzen
Wenn Büro Pflicht:
- Ruhige Ecken finden (Bibliothek, leerer Meetingraum)
- Früh kommen (7:00 Uhr = leer, produktiv)
- "Deep Work Time" blocken (Kalender: "❌ NICHT STÖREN")
2. Kritik in Code Reviews (emotional overload)
Das Problem:
Code Review Kommentar: "This function is bloated, refactor it."
Was andere hören: "Code ist nicht optimal"
Was ich höre: "Du bist ein schlechter Entwickler, du hast versagt, alle denken du bist unfähig"
// Kritik-Verarbeitung bei HSP
function processCodeReview(comment) {
const emotionalWeight = comment.tone === 'harsh' ? 100 : 50;
if (emotionalWeight > 50) {
// Rationaler Teil: "Das ist konstruktive Kritik"
// Emotionaler Teil: "💔"
return {
understood: true,
hurt: true,
needsRecoveryTime: true
};
}
}
Meine Lösungen:
a) 24-Stunden-Regel
Kritik erst mal sacken lassen. Nicht sofort reagieren.
## Mein Kritik-Protokoll:
1. **Tag 0:** Kritik erhalten
- Emotion: 😢 (das ist ok!)
- Action: Nichts. Erstmal verarbeiten.
2. **Tag 1:** Nochmal lesen
- Emotion: 😐 (neutraler)
- Action: Ist die Kritik berechtigt? Meistens: Ja.
3. **Tag 2:** Umsetzen
- Emotion: 💪 (konstruktiv)
- Action: Refactoring, ohne emotionalen Ballast
b) Empathische aber dennoch offene, ehrliche Kommunikation schaffen.
Ich habe im Team vorgeschlagen:
## Code Review Guidelines (HSP-freundlich)
❌ "Das ist aber nicht optimal gelaufen..."
✅ "Nein, wenn was Scheisse ist, ist es Scheisse,
Kritik darf und muss immer offen, ehrlich, aber respektvoll geäussert werden."
❌ "Hätten wir mal lieber..."
✅ "Bullshit, Es ist noch nie ein Mensch zum Held geworden,
der "es allen vorher schon gesagt hat"...."
❌ "Das ist schlecht, bla, bla ... heul."
✅ "Ich beobachte so viele Menschen die Probleme aufzeigen ohne einen Deut
zur Lösung beizutragen, in meiner Welt"
Resultat: Nicht nur ich profitiere. Alle finden es angenehmer.
c) Selbstgespräche (ja, wirklich)
// Mein innerer Dialog nach Kritik
const selfTalk = () => {
console.log('Die Kritik ist am Code, nicht an mir als Person');
console.log('Ich bin ein guter Entwickler, auch mit imperfektem Code');
console.log('Jeder schreibt mal suboptimalen Code. Das ist normal.');
};
3. Meeting-Erschöpfung (soziale Overload)
Das Problem:
5 Meetings á 1 Stunde = Nicht 5 Stunden Arbeit, sondern mentale Totalerschöpfung.
Warum? HSP nehmen in Meetings alles wahr:
- Körpersprache von 10 Personen
- Tonfall, Subtexte, unausgesprochene Spannungen
- Eigene Performance-Anxiety ("Sage ich was Dummes?")
- Visuelle Reize (Bildschirme, Gesichter, Bewegungen)
const meetingCost = {
neurotypisch: {
1hMeeting: 1, // 1 Stunde = 1 Stunde Energie
},
hsp: {
1hMeeting: 3, // 1 Stunde Meeting = 3 Stunden Energie
recovery: 1, // + 1 Stunde Erholung danach
}
};
// 5 Meetings = 5 * 4 = 20 Stunden Energie
// Kein Wunder, dass ich danach tot bin
Meine Lösungen:
a) Meeting-Diät
## Meine Meeting-Regeln:
1. **Async first:** Kann das eine E-Mail sein?
2. **Max 2 Meetings/Tag:** Rest async (Slack, Notion)
3. **30 Min Buffer:** Zwischen Meetings Pause
4. **Kamera aus (wenn möglich):** Visuelle Reize reduzieren
5. **Nein sagen üben:** "Ich brauche Focus Time, kann ich das Summary lesen?"
b) Vorab Agenda lesen
Wenn ich weiß, was kommt, ist es weniger overwhelmend.
4. Emotionale Ansteckung (Empathie-Overload)
Das Problem:
Kollege ist gestresst → Ich bin gestresst. Team hat Konflikt → Ich spüre das körperlich (Bauchschmerzen, Anspannung).
// Emotionale Ansteckung bei HSP
const teamMood = ['stressed', 'anxious', 'frustrated'];
teamMood.forEach(emotion => {
// Nicht "Mitgefühl", sondern tatsächlich FÜHLEN
myEmotionalState.add(emotion);
});
console.log(myEmotionalState);
// → ['stressed', 'anxious', 'frustrated', 'confused why I feel this way']
Meine Lösungen:
a) Emotionale Grenzen lernen
## Meine Mantra:
"Nicht meine Emotion, nicht mein Problem"
- Kollege gestresst? Ich kann helfen, aber ich muss es nicht übernehmen
- Team-Konflikt? Ich kann vermitteln, aber ich muss nicht leiden
b) Physische Distanz schaffen
Wenn das Team in Hektik ist: Ich gehe. Räumlich trennen = emotional entladen.
if (teamStressLevel > 8) {
console.log('Gehe spazieren / Remote arbeiten');
// Nicht "weglaufen", sondern Selbstschutz
}
c) Meditation & Body Scan
Täglich 10 Minuten:
## Meine Meditation-Routine:
1. Hinsetzen, Augen zu
2. Body Scan: "Wo spüre ich Spannung?"
3. Atmen: 4-7-8 Methode (4 ein, 7 halten, 8 aus)
4. Frage: "Was ist MEINE Emotion? Was habe ich übernommen?"
5. Perfektionismus (weil ich alle Details sehe)
Das Problem:
Ich sehe jeden kleinen Fehler. Jede suboptimale Lösung. Jedes UI-Detail, das nicht perfekt ist.
// Code Review von mir selbst (before ship)
const myCode = reviewMyOwnCode();
const issues = [
'Variablenname nicht optimal',
'Dieser Kommentar ist unklar',
'Edge Case: Was wenn user === null?',
'Performance: könnte 2ms schneller sein',
'Naming: userInfo vs userData?',
'... 47 weitere Issues'
];
// Resultat: Ich shippe nie, weil nie "perfekt genug"
Meine Lösungen:
a) "Good Enough" lernen (härter als es klingt)
// Meine neue Regel
const isGoodEnough = (code) => {
const criteria = {
works: true,
tested: true,
readable: true,
maintainable: true,
};
// NICHT:
// perfect: true ❌
return Object.values(criteria).every(v => v);
};
if (isGoodEnough(code)) {
git.push(); // SHIP IT!
// Auch wenn ich 10 Verbesserungen sehe
}
b) Timeboxing für Perfektionismus
## Perfektionismus-Budget:
Feature entwickeln: 4 Stunden
Perfektionieren: MAX 1 Stunde (Timer stellen!)
Danach: Shippen, egal ob "perfekt"
c) Perspective: 80/20 Rule
80% der Qualität kommt von 20% der Arbeit. Die letzten 20% Perfektion kosten 80% der Zeit.
Ist es das wert? Meistens: Nein.
Meine HSP-Arbeitsumgebung (optimiert für Reizreduktion)
Homeoffice Setup:
## Sensorische Optimierung:
🔇 **Akustik:**
- Ruhiger Raum (kein Straßenlärm)
- Noise-Cancelling Kopfhörer
💡 **Licht:**
- Kein Neonlicht (nie!)
- Tageslicht + warme Lampen
🪴 **Visuell:**
- Minimalistisch (wenig visuelle Reize)
- Pflanzen (beruhigend)
- Aufgeräumt (Chaos = mentaler Stress)
🚪 **Sozial:**
- Tür zu (keine Unterbrechungen)
- "Deep Work"-Schild
- Handy in anderem Raum
Tools für Reizreduktion:
const myHSPToolkit = {
// Notification-Management
slack: {
status: 'Do Not Disturb',
notifications: 'only @mentions',
hours: '10:00-16:00 only'
},
// Browser-Schutz
extensions: [
'uBlock Origin', // Werbung = visuelle Reize
'Distraction Free YouTube', // Keine Empfehlungen
'News Feed Eradicator' // Kein Social Media Feed
],
// Focus-Tools
focus: 'Forest App', // Phone blocking
music: 'Brain.fm', // Fokus-Musik (wissenschaftlich)
timer: 'Flow Timer' // Variable Pomodoro
};
Strategien für HSP-Erfolg im Job
1. Energy Management > Time Management
Nicht: "Ich arbeite 8 Stunden" Sondern: "Ich habe X Energie, wie nutze ich sie optimal?"
const myEnergyLevels = {
morning: {
energy: 100,
tasks: ['Complex coding', 'Architecture decisions', 'Deep Work']
},
afternoon: {
energy: 60,
tasks: ['Meetings', 'Code reviews', 'Communication']
},
evening: {
energy: 20,
tasks: ['Admin', 'E-Mails', 'Planning tomorrow']
}
};
// Nicht gegen meine Energie arbeiten!
// 15:00 Uhr komplexer Algorithmus? Nein!
2. Selbstfürsorge ist nicht optional
const nonNegotiable = {
sleep: '8-9 Stunden (HSP brauchen mehr!)',
exercise: 'Täglich 30 Min (Stress abbauen)',
alone_time: 'Täglich 2 Stunden (Reiz-Erholung)',
nature: 'Wochenende raus (Natur = Reset)',
no_caffeine: 'Nach 14:00 (Nervensystem schonen)'
};
// Wenn ich das vernachlässige → Burnout in 3 Monaten
4. Grenzen setzen (das Schwerste überhaupt)
HSP sind People-Pleasers. Nein sagen fühlt sich falsch an. Aber:
## Meine Nein-Skripte:
**Zu viele Meetings:**
"Ich brauche Focus-Time für das Projekt. Kann ich die Summary lesen?"
**Laute Umgebung:**
"Ich kann hier nicht arbeiten. Ich gehe ins Ruhebüro / nach Hause."
**Überstunden:**
"Ich habe heute schon mein Maximum erreicht. Morgen mit frischem Kopf?"
**Soziale Events (Teambuilding etc.):**
"Danke für die Einladung, aber ich brauche Erholung. Nächstes Mal!"
Wichtig: Nein zu anderen = Ja zu mir selbst.
5. Die richtigen Projekte wählen
Nicht alle Projekte sind für HSP geeignet.
const projectFit = {
goodFit: {
// Nutzt meine HSP-Stärken
deepWork: true,
detailOriented: true,
qualityFocus: true,
meaningful: true,
autonomy: true
},
badFit: {
// Spielt gegen meine HSP
constantInterruptions: true,
highPressure: true,
shallowWork: true,
meaningless: true,
micromanagement: true
}
};
// Ich wähle Projekte, die zu mir passen
// Nicht "Ich muss mich anpassen"
Die Superkräfte von HSP (Ja, die gibt es!)
1. Ich sehe Details, die andere übersehen
// Code Review von mir:
const myReview = reviewCode(pr);
// Was ich sehe (und andere nicht):
- Edge Case: userId kann undefined sein
- UX-Problem: Button zu nah am Rand (5px Abstand fehlen)
- Performance: Unnötiges Re-Rendering bei jedem Keystroke
- Accessibility: Aria-Label fehlt
- Naming: "data" ist zu generisch
- Future Bug: Race Condition bei parallel requests
// Das ist nicht Pedanterie. Das ist HSP.
Resultat: Mein Code hat weniger Bugs. Meine Reviews sind wertvoll.
2. Tiefe Verarbeitung = Bessere Architektur
HSP denken tief. Sehr tief.
## Mein Architektur-Prozess:
1. Problem verstehen (alle Nuancen)
2. Alle Lösungen durchdenken (wirklich ALLE)
3. Konsequenzen abwägen (auch 5 Jahre voraus)
4. Entscheidung treffen (fundiert)
**Vorteil:** Meine Lösungen sind durchdacht.
**Nachteil:** Ich brauche länger.
3. Empathie = Bessere User Experience
Ich spüre, was User fühlen.
// UI-Entscheidung:
const button = {
text: 'Delete Account',
color: 'red',
confirmDialog: true,
emotionalImpact: 'HIGH' // HSP-Radar
};
// Ich füge hinzu:
const improvedButton = {
...button,
warningText: 'This action cannot be undone',
countdown: 5, // Zeit zum Nachdenken
alternativeOption: 'Deactivate instead?'
};
// Warum? Weil ICH wüsste, wie beängstigend das ist
4. Qualitätsfokus
HSP können keine schlechte Arbeit abliefern (selbst wenn sie wollen).
if (code.quality < myStandards) {
// Ich KANN es nicht shippen
// Physisch unmöglich
// Das ist nicht Perfektionismus, das ist HSP
}
Vorteil: Meine Arbeit ist hochwertig. Nachteil: Ich muss lernen, "good enough" zu akzeptieren.
Praktischer Action Plan (für HSP im Arbeitsleben)
Woche 1: Assessment
[ ] Reiz-Tagebuch führen (Was overwhelmt mich?)
[ ] Energie-Tracking (Wann bin ich produktiv?)
[ ] Trigger identifizieren (Lärm? Licht? Soziales?)
[ ] Aktuelle Boundaries überprüfen (Setze ich Grenzen?)
Woche 2: Optimierung
[ ] Noise-Cancelling Kopfhörer kaufen (INVEST!)
[ ] Arbeitsplatz sensorisch optimieren
[ ] Meeting-Diät starten (Max 2/Tag)
[ ] Recovery-Zeit im Kalender blocken
Woche 3: Kommunikation
[ ] Mit Chef über HSP sprechen (falls möglich)
[ ] Team über Bedürfnisse informieren (Homeoffice, Ruhe)
[ ] Nein-Skripte vorbereiten und üben
[ ] Support-System aufbauen (andere HSP finden)
Langfristig:
[ ] Job evaluieren (Passt er zu mir als HSP?)
[ ] Remote Work verhandeln (wenn nicht schon)
[ ] Projekte wählen (Deep Work > Meetings)
[ ] Selbstfürsorge zur Routine machen
Wenn alles zu viel ist: Mein Notfall-Protokoll
// Wenn ich merke: Ich bin am Limit
const emergencyProtocol = () => {
// 1. SOFORT stoppen
console.log('⚠️ OVERLOAD DETECTED - EMERGENCY PROTOCOL');
// 2. Sensorische Pause
- Kopfhörer raus
- Bildschirm aus
- Augen zu
- 5 Min atmen
// 3. Physische Trennung
if (atOffice) {
goOutside(); // Raus, frische Luft
}
// 4. Kommunizieren
slack.status('Need a break - back in 30 min');
// 5. Keine Schuldgefühle
console.log('Das ist Selbstschutz, nicht Schwäche');
};
Wichtig: Lieber 30 Min Pause jetzt, als 3 Monate Burnout später.
Abschluss: HSP ist eine Gabe (wenn man lernt, damit umzugehen)
Lange Zeit habe ich HSP als Fluch gesehen. Als Schwäche. Als "nicht belastbar genug".
Heute weiß ich: HSP ist meine Superkraft.
Ich sehe Details. Ich denke tief. Ich schaffe Qualität. Ich verstehe User. Ich bin empathisch.
Die Arbeitswelt ist nicht für mich gemacht - aber ich kann mir meine eigene Welt schaffen.
Mit den richtigen Strategien, Grenzen und Selbstfürsorge bin ich nicht nur überlebensfähig - ich bin herausragend.
Und du kannst das auch.
Ressourcen für HSP
- "The Highly Sensitive Person" https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1036006764 von Anne Heintze
- HSP-Test: https://hsperson.com/test/
- r/hsp auf Reddit (Community)
- The Sensitive Refuge (Blog & Ressourcen)
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Disclaimer: Dieser Artikel beschreibt meine persönlichen Erfahrungen. Jede HSP ist anders. Bei starkem Leidensdruck: Therapeutische Unterstützung suchen.
